Schweizer Home Entertainment: Marktdaten 2016

Schweizer Filme «Heidi» und «Schellen-Ursli» sorgen für Furore

Digitaler Filmkonsum weiter auf dem Vormarsch

Pratteln BL, 8. Juni 2017 - Umsatzrückgang im Home-Entertainment-Markt erholt sich ▪ Digitaler Filmkonsum weiterhin beliebt ▪ Physische Formate generieren 60 Prozent des Gesamtumsatzes ▪ «Star Wars: Episode VII – Das Erwachen der Macht» ist die erfolgreichste Videoveröffentlichung 2016

Der ersten Episode der dritten Star Wars Trilogie «Star Wars: Episode VII – Das Erwachen der Macht» gelang es 2016, die Top-Platzierung der physischen Verkaufscharts (DVD und Blu-ray) zu belegen. Gefolgt vom jüngsten Abenteuer von «James Bond 007 – Spectre». Mit «Schellen-Ursli» auf dem dritten und «Heidi» auf dem vierten Rang, reihten sich gleich zwei Schweizer Filmproduktionen in die Top 10 der bestverkauften Filme 2016 ein – ein Ranking, das sonst meist den Hollywood-Blockbustern vorbehalten ist. Rund 20% des Gesamtumsatzes wurden im vergangenen Jahr mit TV-Serien erwirtschaftet. «Game of Thrones – Staffel 5» war sowohl in der Deutschschweiz wie auch in der Romandie die am meisten nachgefragte TV-Serie und platzierte sich als einzige TV-Serie in den Top 10 der Jahrescharts.

Gesamtmarktentwicklung
Die aktuellen Daten der GfK Entertainment, erhoben im Auftrag des Schweizerischen Video-Verbandes (SVV), belegen, dass die Schweizer Videobranche mit dem Verkauf und Verleih filmischer Inhalte einen Gesamtmarktumsatz von CHF 195 Mio. (nach 209 Mio. im 2015) erwirtschaftete. Mit einem Umsatzrückgang von CHF 14 Mio. (6,8%) wurde der tiefste Wert seit fünf Jahren erreicht, wobei eine baldige Stagnation des Rückgangs auszumachen ist. Zudem drückte der starke Schweizer Franken auch im vergangenen Jahr auf das Gesamtergebnis. Des Weiteren haben die Grossereignisse Fussball-EM und Olympiade die Video-Film- und Serien-Angebote wochenlang konkurrenziert.

4K UHD-Blu-ray mit dynamischen Wachstumsraten
Eine Stärkung des physischen Kaufmarktes ist durch die erfolgreiche Markteinführung des High-End-Formates «4K UHD-Blu-ray» zu erwarten. Aktuell sind bereits mehr als 100 verschiedene 4K-UHD-Blu-ray-Titel erhältlich. Der Erfolg dieser Neuheit wird dadurch deutlich, dass alleine im Dezember letzten Jahres ein Viertel (25%) aller bis dahin abgesetzten 4K-UHD-Blu-rays verkauft wurden.

DVDs und Blu-rays tragen 60 Prozent zum Gesamtumsatz bei
Der Kaufmarktumsatz von CHF 115,4 Mio. mit DVDs und Blu-rays sank 2016 um 15,6%. Blickt man auf das Jahr 2012 mit einem Umsatz von CHF 238 Mio. zurück, so halbierte sich der Umsatz innerhalb der letzten fünf Jahre. Dennoch blieben die physischen Formate – in Umsatz ausgedrückt – gegenwärtig dominierend. Innerhalb des Kaufmarktes ist eine Fortführung der Formatwechsel zu beobachten. Die Umsätze mit DVDs fielen von CHF 93,8 Mio. um 17,5% auf CHF 77,3 Mio. und die mit Blu-rays im gleichen Zeitraum von CHF 42,8 Mio. um 11,2% auf CHF 38 Mio. Obwohl die Konsumenten von tieferen Preisen profitieren, gelang es nicht, den Absatzrückgang der Bildtonträger zu stoppen. Immerhin ist der DVD-Absatz von «nur» minus 16,1% der beste Wert der letzten drei Jahre. Während der Kaufmarktumsatz im Jahre 2011 noch zu 81% auf das DVD-Geschäft und zu 19% auf den Blu-ray-Umsatz zurückzuführen war, liegt dieses Verhältnis fünf Jahre später bei Anteilen von 67% DVD und 33% Blu-ray. Die physischen Bildtonträger haben weiterhin eine grosse Bedeutung, stammen doch 6 von 10 Schweizer Franken aus dem Verkauf der DVD- und Blu-ray-Silberscheiben.

Digitaler Filmkonsum ungebremst auf dem Vormarsch
Die Umsätze mit digitalen Online-Abrufen, bestehend aus «Transactional Video-on-Demand» (TVOD) und «Electronic Sell-Through» (EST), stiegen um 9.9% auf CHF 79,5 Mio., nach CHF 72,4 Mio. im 2015 – und dies ohne Berücksichtigung von Subscription Video-on-Demand (SVOD) Abo-Angeboten. Seit Beginn der Datenerhebung im digitalen Geschäft 2011 hat sich dieser Umsatz mehr als verdreifacht. Bequem vom Sofa aus seine Lieblingsfilme per Knopfdruck abrufen trifft den Zeitgeist. Am häufigsten entschieden sich die Konsumenten im vergangenen Jahr für den Film «Fack ju Göthe 2».
Die digitalen Online-Kauf- und Leihangebote erreichten mit einem Anteil von 40,8% oder CHF 79,5 Mio. des Gesamtmarktumsatzes von CHF 194 Mio. eine neue Bestmarke. Es hätte noch besser kommen können, würden die bedeutenden Programmanbieter wie Swisscom/Teleclub oder UPC ihren Kunden endlich den digitalen Kauf von filmischen Inhalten ermöglichen.

 

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Patrick Schaumlechner
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Schweizer Home Entertainment Marktdaten 2015

Transactional Video-on-Demand stützt Schweizer Videomarkt

Pratteln BL, 08. April 2016 – Home Entertainment-Markt mit solidem Jahresergebnis ▪ Transactional Video-on-Demand (TVOD) und Electronic Sell-Through (EST) mit neuen Höchstständen ▪ Physische Formate weiterhin dominierend ▪ „Der Hobbit – Die Schlacht der fünf Heere“ erfolgreichstes Kaufprodukt

Wie die aktuellen Daten der GFK Entertainment, welche im Auftrag des Schweizerischen Video-Verbandes (SVV) erhoben werden, belegen, erwirtschaftete die Schweizer Videobranche mit dem Verkauf und Verleih filmischer Inhalte ein Gesamtmarktumsatz von CHF 209 Mio. (nach 227.4 Mio. in 2014), berechnet zu Konsumentenpreisen. Dies entspricht einem Umsatzrückgang von CHF 17.4 Mio. oder 8.1 Prozent. In Anbetracht des erstarken Schweizer Franken, nach Aufhebung des Mindestkurses von EUR/CHF 1.20 durch die Schweizerische Nationalbank, ein Achtungserfolg.

Digitale Online-Abrufe, bestehend aus „Transactional Video-on-Demand (TVOD) und „Electronic Sell-Through“ (EST) haben wesentlich zur Konsolidierung beigetragen. Der digitale Umsatz mit filmischen Inhalten erreichte mit CHF 72.4 Mio. (nach CHF 55.2 Mio. in 2014) eine neue Bestmarke und dies ohne Berücksichtigung von Subscription Video-on-Demand (SVOD) Abo-Angeboten. Seit Beginn der Datenerhebung im digitalen Geschäft im Jahre 2011 hat sich dieser Umsatz mehr als verdreifacht. Allein für die Berichtsperiode 2015 verzeichnete man ein Anstieg von 31,1 Prozent.

Der Kaufmarktumsatz von CHF 136,6 Mio. mit physischen DVDs und Blu-rays sank 2015 im fünften aufeinanderfolgenden Jahr zweistellig um 20.7 Prozent. Innerhalb der letzten fünf Jahre hat sich der Umsatz halbiert. Trotzdem blieben die physischen Formate - im Umsatz ausgedrückt - dominierend. Trotzdem täuscht dieses Ergebnis nicht darüber hinweg, dass sich die Konsumentennachfrage nach DVDs und Blu-rays in den letzten Jahren überraschend stark abkühlte. Denn wie auch beim Umsatz halbierte sich der Absatz im Vergleich zum Jahr 2011. Die Ausdünnung von Verkaufsstandorten sowie die Reduktion von Verkaufsflächen haben dazu beigetragen.

Innerhalb des Kaufmarktes sind die Umsätze mit der DVD von CHF 123.1 Mio. um -23.8 Prozent auf CHF 93.8 Mio. und der Blu-ray im gleichen Zeitraum von CHF 49.2 Mio. um -12.9 Prozent auf CHF 42.8 Mio. gesunken. Der DVD Absatz reduzierte sich gegenüber dem Vorjahr um -20.9 Prozent, während die Blu-ray mit einer bedeutend besseren Bild- und Tonqualität ausgestattet, mit -8.5 Prozent lediglich im einstelligen Bereich verlor und so weiterhin eine wichtige Stütze im physischen Geschäft darstellt.

Insgesamt entfielen 34,6 Prozent oder CHF 72,4 Mio. des Gesamtmarktumsatzes in Höhe von CHF 209 Mio. auf digitale Online-Kauf- und Leihangebote. Der Umsatzanteil dieser digitalen Internet-Angebote ist somit innerhalb des letzten Jahres von 24,2 Prozent in 2014 (CHF 55,2 Mio. Digitalumsatz) um zehn Prozentpunkte angestiegen. Etwa sechs von zehn Franken (65%) wurden demnach aber weiterhin durch die klassischen Silberscheiben (DVD, Blu-ray) generiert.

Dem letzten Teil der Hobbit-Trilogie „Der Hobbit – Die Schlacht der fünf Heere“ gelang es in 2015, den ersten Rang der physischen Verkaufscharts (DVD und Blu-ray) zu belegen. Gefolgt von dem siebten Teil der Fast & Furious Franchise „Fast & Furious 7“ auf dem zweiten „Minions“ auf dem dritten Platz. Mit „Die Tribute von Panem – Mockingjay Part 1“, und „Monsieur Claude und seine Töchter“ platzierten sich zwei Filme (3 Filme 2014) in den Top 10 Jahrescharts die in der Schweiz nicht von Hollywood Studios vermarktet wurden.

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Schweizer Home Entertainment Marktdaten 2014:

Schweizer Home Entertainment Markt im Wandel.

Pratteln BL, 11. Mai 2015 - Physische Formate weiterhin dominierend ▪ Ein Viertel des Gesamtumsatzes fallen auf Video on Demand (VoD) und Electronic Sell-Through (EST) ▪ „Die Eiskönigin – völlig unverfroren“ erfolg-reichstes Kaufprodukt

Der Umsatz mit physischen DVD und Blu-ray Produkten sank 2014 im vierten aufeinanderfolgenden Jahr zweistellig um 18.9 Prozent. Trotz zunehmender Verlagerung in den digitalen Filmkonsum über Video-on-demand (VOD) und Download-to-own (DTO/EST) blieben die physischen Formate dominierend – zumindest in Umsatz ausgedrückt. Wie die aktuellen Daten der GFK Entertainment, welche im Auftrag des Schweizerischen Video-Verbandes (SVV) erhoben werden, belegen, wurde mit dem Verkauf und Verleih filmischer Inhalte ein Gesamtmarktumsatz von CHF 227.4 Mio. (nach 258.6 Mio. in 2013), berechnet auf Konsumentenausgaben erwirtschaftet. Dies entspricht einem Umsatzrückgang von rund CHF 31.2 Mio. oder 12.1 Prozent.

Das Wachstum mit digitalen Online-Abrufen, bestehend aus „Video on Demand“ (TVOD) und Electronic Sell-Through (EST) – ohne Abo-Angebote bzw. SVOD - erreicht mit einem um 19.6 Prozent angestiegenen Umsatz auf CHF 55.2 Mio. (nach CHF 46.1 Mio. in 2013) einen neuen Bestwert und betont den Wandel des Konsumbedürfnisses zu digitalem Filminhalt. Jeder Vierte Franken wurde mit digitalen Angeboten erwirtschaftet. Innerhalb des Kaufmarktes sind die Umsätze mit physischen Bildtonträgern wie der DVD von CHF 155.7 Mio. um -21 Prozent auf CHF 123.1 Mio. und der Blu-ray im gleichen Zeitraum von CHF 56.7 Mio. um -13.4 Prozent auf CHF 49.2 Mio. gesunken. Der DVD Absatz reduzierte sich gegenüber dem Vorjahr um -20.4 Prozent, während die Blu-ray mit einer bedeutend besseren Bild- und Tonqualität ausgestattet, mit -9.6 Prozent moderat verlor und so auch weiterhin eine wichtige Stütze im physischen Geschäft darstellt.

Trotzdem täuscht dieses Ergebnis nicht darüber hinweg, dass sich die Konsumentennachfrage nach DVDs und Blu-rays in den letzten Jahren etwas abgekühlt hat. Demzufolge sank der Verkauf der „Silberlinge“ somit erstmals unter die 10 Millionen Grenze seit mehr als 10 Jahren. Die Gründe für den Absatz- und Umsatzrückgang im physischen Geschäft sind zweifellos vielschichtig. Einerseits ist dies auf den Wegfall von Verkaufsstandorten und reduzierter Verkaufsfläche zurückzuführen; andererseits auf die Tatsache, dass das digitale Mieten (Video-On-Demand) oder Kaufen (Electronic-Sell-Through) seiner Lieblingsfilme, und dies zeitlich unabhängig und meistens mit nur einem Knopfdruck, bei Schweizer Konsumentinnen und Konsumenten auf immer grösseren Anklang stösst. Zudem wird das digitale Geschäft mit der Erweiterung von SVOD Abo-Angeboten (Subscription-Video-on-Demand) zusätzlich weiter stark wachsen.

Nichtsdestotrotz wird die Entwicklung des Digitalgeschäfts nach wie vor zu sehr durch illegale Angebote und einen absolut ungenügenden Rechtsrahmen gehemmt. Patrick Schaumlechner, Vize-Präsident des SVV: „Nur legale Angebote verhelfen den Darstellerinnen und Darstellern und allen Beteiligten an einem Film sowie denRechteinhabern zu ihrem verdienten Einkommen und damit einhergehendem Fortbestehen, weshalb sie in den Vordergrund gestellt und vor illegaler Konkurrenz geschützt werden müssen. Die Rechtsbehelfe des Vor-Internetzeitalters sind dafür längst untauglich und müssen zwingend modernisiert werden.

Disneys jüngstem Zeichentrickspaß „Die Eiskönigin - Völlig unverfroren“ gelang es in 2014, den ersten Rang der physischen Verkaufscharts (DVD und Blu-ray) zu belegen. Gefolgt von dem zweiten Teil der Hobbit-Trilogie „Der Hobbit: Smaugs Einöde“ auf dem zweiten und dem ebenfalls zweiten Teil der Hunger Games-Trilogie „Die Tribute von Panem – Catching Fire“ auf dem dritten Platz. Mit „Die Tri-bute von Panem – Catching Fire“, „Monsieur Claude und seine Töchter“ und „Fack Ju Göhte“, platzierten sich drei Filme in den Top 10 Jahrescharts die in der Schweiz nicht von Hollywood Studios vermarktet wurden.

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Schweizer Home Entertainment Marktdaten 2013:

Schweizer Home Entertainment Branche bremst Umsatzrückgang dank erneut deutlichen Zuwächsen im Digitalgeschäft.

Pratteln BL, 20. Mai 2014 - Blu-ray Umsatz stagniert erstmals seit der Einführung des High Definition Formats ▪ Ein Fünftel des Gesamtumsatzes durch Video on Demand (VoD) und Electronic Sell-Through (EST) ▪ „James Bond 007 – Skyfall“ erfolgreichstes Kaufprodukt ▪ Erweiterte Bemessungsgrundlagen führen zu einem Gesamtumsatz von CHF 258,6 Mio.

Vor der bekanntlich traditionell starken Nachfrage nach physischem Home Entertainment Produkt im Weihnachtsgeschäft deutete bereits vieles darauf hin, dass das Umsatzergebnis des Vorjahres nicht mehr zu erreichen ist. Seit der Einführung im Jahre 2006 stagniert das Format Blu-ray erstmals und die DVD verzeichnet im Dritten Jahr in Folge einen zweistelligen Umsatz- und Absatzrückgang. Wie die aktuellen Daten der Media Control GFK International, welche im Auftrag des Schweizerischen Video-Verbandes (SVV) erhoben werden, belegen, wurde mit dem Verkauf und Verleih filmischer Inhalte ein Gesamtmarktumsatz von CHF 258.6 Mio. (nach 275.3 Mio. in 2012) eingefahren. Dies entspricht einem Umsatzrückgang von rund CHF 16.7 Mio. oder 6.1 Prozent.

Das Wachstum mit digitalen Online-Abrufen, bestehend aus „Video on Demand“ (TVOD) und Electronic Sell-Through (EST), erreicht mit einem um 25.6 Prozent angestiegenen Umsatz CHF 46.1 Mio. (nach CHF 36.7 Mio. in 2012) einen neuen Bestwert und unterstreicht das stetig wachsende Konsumbedürfnis nach digitalen Filminhalten. Somit wurde bereits jeder Fünfte Franken mit digitalen Angeboten erwirtschaftet. Während die herkömmliche DVD mit einem Umsatz von CHF 155.7 Mio. nach CHF 181.8 Mio. mit -14.4 Prozent deutlich unter Vorjahresniveau notierte, konnte dieser Umsatzrückgang durch die veränderte Mediennutzung hin zum High Definition Standard „Blu-ray“ mit CHF 56.7 Mio. Umsatz – was ziemlich genau dem Vorjahresumsatz entspricht – spürbar gebremst werden. Die Hauptgründe des Umsatzrückganges im physischen-Geschäft sind einerseits auf den Verlust von Absatzkanälen und das fortgesetzte Schrumpfen von Verkaufsflächen für DVDs und Blu-rays in den Geschäften; andererseits auf die anhaltende Frankenstärke und die bequeme Möglichkeit der digitalen Konsumation zurückzuführen.

Mit einem Absatz von 10.48 Mio. Einheiten (nach 12.0 Mio. im 2012) sank die Nachfrage nach physischen Packaged Media Produkten um 12.7 Prozent. Trotzdem hält die weiterhin anhaltende Beliebtheit nach physischen Produkten mit rund 82,2 Prozent den dominanten Umsatzanteil. Der Anteil digitaler Inhalte erreicht somit 17.8 Prozent nach 13.3 Prozent im Vorjahr. Mit dem bevorstehenden Markteintritt neuer Player im digitalen Geschäft und dem damit verbundenen Wettbewerbs sowie neuen Geschäftsmodellen, kann man schon heute sagen, dass das digitale Geschäft weiter wachsen wird. Nichtsdestotrotz wird die Entwicklung des Digitalgeschäfts zu sehr durch illegale Angebote und einen absolut ungenügenden Rechtsrahmen gehemmt. Patrick Schaumlechner, Vize-Präsident des SVV: „Nur legale Angebote verhelfen den Darstellerinnen und Darstellern und allen Beteiligten an einem Film sowie den Rechteinhabern zu ihrem verdienten Einkommen und damit einhergehendem Fortbestehen, weshalb sie in den Vordergrund gestellt und vor illegaler Konkurrenz geschützt werden müssen. Die Rechtsbehelfe des Vor-Internetzeitalters sind dafür untauglich und müssen zwingend modernisiert werden. Wenn es der Politik damit ernst ist, das Schweizer Filmschaffen fördern zu wollen, darf sie davor nicht weiter ihre Augen verschliessen.“

Im vergangenen Jahr hat „Skyfall – James Bond 007“ im physischen Kaufmarkt alle anderen Titel hinter sich gelassen. Am zweithäufigsten wurde Peter Jacksons „Herr der Ringe“-Prequel „Der Hobbit Eine unerwartete Reise" als Bildtonträger vor „Django Unchained“ auf dem dritten Rang verkauft.

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Schweizer Home Entertainment Marktdaten 2012:

Kaufmarkt dank deutlichen Zuwächsen im Blu-ray und Digitalgeschäft auf hohem Niveau.

Pratteln BL, 08. Juli 2013 - „Intouchables – Ziemlich beste Freunde“ erobert mühelos Platz 1 der Verkaufcharts 2012. Video on Demand (VoD), Electronic Sell-Through (EST) und der weiterhin wachsende Blu-ray Umsatz sind die beiden positiven Antriebsfedern für den Gesamtumsatz von CHF 248,3 Mio. Die DVD verliert wiederholt im Absatz und Umsatz.

Wie die aktuellen Daten der Media Control GFK International belegen, beträgt der Umsatzrückgang der Schweizer Home Entertainment Branche 2012 rund CHF 30 Mio. oder 10.8 Prozent. Zwar nahm das digitale Geschäft signifikant gegenüber dem Vorjahr um 59.4 Prozent zu, nämlich von CHF 23 Mio. auf über CHF 36 Mio. Diese Zunahme um über CHF 13 Mio. reicht jedoch nicht aus, um den erneuten Umsatzrückgang im traditionellen physischen Geschäft im Umfang von CHF 44 Mio. wettzumachen.

Innerhalb des Videokaufmarktes setzt sich die Verschiebung der Formate von der DVD hin zum High Definition Standard „Blu-ray“ und dem Online-Abruf „Video on Demand“ (VoD) und Electronic Sell-Through (EST) weiter fort. Während der Verkaufsumsatz der DVD um -23,0 Prozent auf CHF 159,4 Mio. gesunken ist (nach CHF 206,9 Mio. in 2011), verzeichnete sowohl das Blu-ray Geschäft mit +7,6 Prozent auf CHF 52,2 Mio. (nach CHF 48,5 Mio. In 2011) als auch die VoD- EST-Nutzung mit einem Anstieg von 59.4 Prozent auf CHF 36 Mio. ungebrochen starke Zuwächse. Das digitale Geschäft erzielt somit einen Anteil von 14,8 Prozent am Gesamtumsatz. Die jüngste Entwicklung zeigt, dass immer mehr Konsumenten bereit sind, trotz unseriöser digitaler Angebote, auf legalen Plattformen für Inhalte mit guter Qualität zu bezahlen. Damit dieser positive Trend auch weiterhin anhält, sind zwingend verbindliche rechtliche Rahmenbedingungen zu schaffen, die das geistige Eigentum auch in einer digitalen Welt schützen. Die Industrie setzt alles daran, um den illegalen Download zu unterbinden um damit den Handel zu stärken.

Der SVV-Präsident Franz Woodtli (Rainbow Home Entertainment) kommentiert diese Entwicklung mit den Wor-ten: „ Bei aller Begeisterung für das VoD-Wachstum sollte Industrie und Handel aber weiterhin bewusst sein, dass im vergangenen Jahr noch 85 Prozent des gesamten Branchenumsatzes mit physischem Produkt (DVD und Blu-ray) erwirtschaftet wurde und fast 50 Prozent der physischen Umsätze werden spontan getätigt“ . SVV-Vizepräsident Patrick Schaumlechner (Impuls Home Entertainment) ergänzt: „ Industrie und Handel sollten ge-meinsam alles daran setzen um die Erfolgsgeschichte des physischen Geschäftes, trotz der digitalen Entwicklung, weiter zu stärken, oder gerade deswegen die Produkte dem Kunden dort verfügbar zu machen, wo er sich gerade beim Einkauf seines täglichen Bedarfs befindet, ob stationär oder online “.

Der berührenden Komödie „Intouchables – Ziemlich beste Freunde“ gelang es im abgelaufenen Jahr, in der Deutsch- und Westschweiz den ersten Platz zu belegen. Nach der Erfolgskomödie aus Frankreich wurden die Verkaufscharts physischer Bildtonträger von dem Animationsspass „Ice Age 4“ auf dem zweiten Platz und der Vampir-Romanze „Breaking Dawn – Bis(s) zum Ende der Nacht 1“ auf dem dritten Rang angeführt.

Schweizerischer Video-Verband SVV
Patrick Schaumlechner, Pressesprecher

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Schweizer Home Entertainment Marktdaten 2011:

Piraterie und starker Franken belasten Schweizer Home Entertainment Branche. High Definition Format Blu-ray immer beliebter.

Pratteln BL, 10. April 2012 - „Harry Potter und die Heiligtümer des Todes 1“ erobert Platz 1 der Verkaufcharts 2011. Der Blu-ray Absatz steigt signifikant um 45,6 Prozent. Die DVD erleidet einen Umsatz- und Absatzrückgang. Illegale Downloads und Einkaufstourismus belasten den Gesamtumsatz 2011.

Wie die aktuellen Daten der Media Control GFK International belegen, verzeichnete die Schweizer Home Entertainment Branche 2011 einen Absatz- und Umsatzrückgang: Mit 12,86 Millionen verkauften DVD- und Blu-ray-Scheiben sanken die Absatzzahlen nach 14.1 Millionen im Vorjahr um 8,8 Prozent (nota bene - im Gegensatz hierzu hat sich die Menge von importierten Gütern gegenüber dem Vorjahr um über 14% erhöht).

Verantwortlich für den starken Rückgang war vor allem die geringere Konsumentennachfrage nach Backkatalog-Titeln. Dem gegenüber stand eine sehr stabile Nachfrage nach Neuheiten, welche lediglich ein Minus von 2,3 Prozent hinnehmen mussten. Mit 268,9 Millionen Franken Verkaufumsatz (Vorjahr 309,5 Mio.) verlor der Schweizer Markt mit dem Verkauf von filmischen Inhalten auf DVD- und Blu-ray 13,1 Prozent. Infolge des starken Frankens bzw. um dem Einkaufstourismus lokal entgegenzuwirken wurden auch die Preise nach unten getrieben (-4.7%); was sich wiederum in einem geringeren Gesamtumsatz niederschlug.

Die Absatzmenge der Blu-ray Discs ist mit 1,92 Millionen Einheiten im Vergleich zum Vorjahr (1,3 Mio.) um signifikante 45,6 Prozent angestiegen. Damit war bereits mehr als jeder sechste verkaufte Bildtonträger eine Blu-ray Disc. Der Umsatz mit Filmen im High Definition Format stieg um 32,7 Prozent auf 51,0 Millionen Franken (Vorjahr 38,4 Mio.) und generierte somit bereits fast ein Fünftel (19%) des kompletten Verkaufmarktumsatzes. Auf die Neuheiten bezogen verbuchte die Blu-ray gar einen Anteil von einem Viertel auf sein Konto – Tendenz steigend.

Während sich das Geschäft mit dem DVD-Nachfolgeformat bei Umsatz und Absatz sehr erfreulich entwickelt, stagnierte der DVD-Kaufmarkt mit 10,94 Millionen verkauften Einheiten (Vorjahr 12,8 Mio.) noch knapp über der 10 Millionen Stück Absatz Schwelle. Insbesondere schwächelte der Absatz im Backkatalog, auf den zwei Drittel der 1,86 Millionen Stück weniger verkauften DVDs entfallen. Bei einem um -6,0 Prozent gesunkenen Durchschnittspreis belief sich der DVD-Umsatz auf 217,9 Millionen Franken und lag damit -19,6 Prozent unter dem Vorjahresergebnis von 271,0 Millionen Franken.

Aufgeteilt nach Sprachregionen ergaben sich in 2011 durchaus unterschiedliche Umsatz-Entwicklungen: Die Deutschschweizer gaben 177.7 Millionen Franken für die Unterhaltung im hauseigenen Kino aus (Vorjahr 201,5 Mio.). In der Westschweiz betrug der vom Einzelhandel erzielte Umsatz 84,6 Millionen Franken (Vorjahr 100,7 Mio.), im Tessin lag das Ergebnis bei 6,6 Millionen Franken (Vorjahr 7,4 Mio.).

Das letzte Jahr war nicht nur für den Home Entertainment Markt ungemütlich, sondern für den gesamten Schweizer Detailhandel. „Man darf den Kopf nicht in den Sand stecken, nur weil der physische Markt rückläufig sei. Das nächste Spiel ist das wichtigste und darauf müssen wir uns konzentrieren. Zum einen weiterhin mit attraktiven Produkten und Angeboten die Gunst der Kunden für sich gewinnen, zum anderen die digitale Distribution weiter entwickeln. Dabei gilt es rechtlich verbindliche Rahmenbedingungen für das geistige Ei-gentum zu schaffen. Denn das Wachstum legalere Geschäftsmodelle wird durch die Vielzahl illegaler Angebote immer noch nachhaltig untergraben“, sagt Patrick Schaumlechner, Vizepräsident und Pressesprecher des Schweizerischen Video-Verbandes.

Die negativen Auswirkungen dieser parasitären Geschäftsmodelle spürt nicht nur die gesamte Home Entertainment Branche, sondern auch die Kinobetreiber. Film ist ein Kulturgut und ist deshalb zu schützen!

Schweizerischer Video-Verband SVV
Patrick Schaumlechner, Pressesprecher

Nachfolgend jeweils die TOP 10 Hitparade für die Deutsch-, Französisch- und Italienische Schweiz:

Top 10 Deutschschweiz 2011 (Rang, Titel, Veröffentlicht, Distributor, Label)
1, Harry Potter und die Heiligtümer des Todes 1, 13.04.2011, Warner Bros. (Transatlantic) Inc., Warner Home Video
2, Pirates of the Caribbean - Fremde Gezeiten, 08.09.2011, Walt Disney Studios HE, WaltDisney
3, Hangover 2, 02.12.2011, Warner Bros. (Transatlantic) Inc., Warner Home Video
4, Fast & Furious 5, 01.09.2011 Universal Pictures Switzerland, Universal Pictures Video
5, The Expendables, 27.01.2011, Impuls Home Entertainment, Splendid Entertainment
6, Rapunzel - Neu verföhnt, 30.03.2011, Walt Disney Studios HE WaltDisney
7, Harry Potter und die Heiligtümer des Todes 2, 18.11.2011, Warner Bros. (Transatlantic) Inc., Warner Home Video
8, Kokowääh, 19.08.2011, Warner Bros. (Transatlantic) Inc., Warner Home Video
9, Ich - Einfach unverbesserlich, 03.02.2011, Universal Pictures Switzerland, Universal Pictures Video
10, Stichtag - Schluss mit gemütlich, 04.03.2011, Warner Bros. (Transatlantic) Inc., Warner Home Video

Top 10 Westschweiz 2011 (Rang, Titel, Veröffentlicht, Distributor, Label)
1, Harry Potter et les reliques de la mort - Partie 1, 08.04.2011, Warner Bros. (Transatlantic) Inc., Warner Home Video
2, Harry Potter et les reliques de la mort - Partie 2, 16.11.2011, Warner Bros. (Transatlantic) Inc., Warner Home Video
3, Moi, moche et méchant, 03.02.2011, Universal Pictures Switzerland, Universal Pictures Video
4, Pirates des Caraïbes: La fontaine de jouvence, 08.09.2011, Walt Disney Studios HE, WaltDisney
5, Raiponce, 10.03.2011, Walt Disney Studios HE, WaltDisney
6, Rien à déclarer, 15.06.2011, Dinifan S.A., Pathé Films
7, Cars 2, 27.10.201 1, Walt Disney Studios HE, WaltDisney
8, Inception, 03.12.2010, Warner Bros. (Transatlantic) Inc., Warner Home Video
9, Fast & Furious 5, 27.09.2011, Universal Pictures Switzerland, Universal Pictures Video
10, Rio, 24.08.2011, Twentieth Century Fox HE, TCFHE

Top 10 Italienische Schweiz 2011 (Rang, Titel, Veröffentlicht, Distributor, Label)
1, Harry Potter e i doni della morte - Parte 1, 08.04.2011, Warner Bros. (Transatlantic) Inc., Warner Home Video
2, Cars 2, 27.10.2011, Walt Disney Studios HE, WaltDisney
3, Harry Potter e i doni della morte - Parte 2, 15.11.2011, Warner Bros. (Transatlantic) Inc., Warner Home Video
4, Pirati dei Caraibi - Oltre i confini del mare, 01.09.2011, Walt Disney Studios HE, WaltDisney
5, Fast & Furious 5, 01.09.2011, Universal Pictures Switzerland, Universal Pictures Video
6, Rapunzel, 10.03.2011, Walt Disney Studios HE, WaltDisney
7, Rio, 05.10.2011, Twentieth Century Fox HE, TCFHE
8, Cattivissimo me, 03.02.2011, Universal Pictures Switzerland, Universal Pictures Video
9, Inception, 27.01.2011, Warner Bros. (Transatlantic) Inc., Warner Home Video
10, Michael Jackson's This Is It, 25.02.2010, 3.6.9. Club Plus SA Distribution, Sony Pictures HE


Schweizer Videomarkt unter Vorjahresniveau

Pratteln BL, 6. September 2011 – Trotz erneut starkem Anstieg der Blu-ray Absätze musste der Kaufmarkt im ersten Halbjahr 2011 ein deutliches Absatz- und Umsatzminus hinnehmen.

Wie die Halbjahresdaten von Media Control Schweiz belegen, ist der Kaufmarktumsatz um 19,9 Millionen (-13,8%) auf 124,1 Millionen Franken (Vorjahr 144 Mio.) zurück gegangen. Die negative Entwicklung ist einerseits darauf zurückzuführen, dass im ersten Halbjahr 2011 gegenüber 2010, absolute Kassenschlager wie „Avatar“ oder „Twilight“ fehlten, andererseits das schöne Wetter die Konsumentinnen und Konsumenten zu weniger DVD und Blu-ray Käufen anregte.

Mit dem Verkauf von 5,8 Mio. Bildtonträgern (DVD/Blu-ray) reduzierte sich der Absatz um 11,8 Prozent. Der Durchschnittspreis über beide Formate (DVD/Blu-ray) über alle Sprachregionen ging von CHF 21.75 auf CHF 21.25 zurück. Der Blu-ray Umsatz stieg um 25,2 Prozent auf 20,5 Millionen Franken, was bedeutet, dass mittlerweile jeder sechste Franken mit dem Verkauf von Blu-ray-Discs generiert wird. Der Absatz konnte um satte 40,3 Prozent auf 765‘000 Blu-ray-Discs gesteigert werden. Andererseits führte dies dazu, dass der DVD Umsatz von 127,7 Millionen Franken um 18.9 Prozent auf 103,6 Millionen Franken, stark zurück ging. Der Absatz von 5,8 Millionen Einheiten im ersten Halbjahr verteilt sich wie folgt: 5,1 Mio. DVDs (Anteil 86,9 %), 0.76 Mio. Blu-ray-Discs (Anteil 13,1%).

Der insgesamt meistverkaufte Film im ersten Halbjahr war die zweitletzte Harry Potter Verfilmung „Harry Potter und die Heiligtümer des Todes Teil 1“, gefolgt vom Ensemble-Action Film „The Expendables“ und dem Animationsfilmen „Ich – Einfach unverbesserlich“.

Trotz der negativen Entwicklung im ersten Semester 2011 bleiben wir aber zuversichtlich, dass sich der Home Entertainment Markt im zweiten Halbjahr erholen wird. Die anstehenden Veröffentlichungen von Top Titeln sind auf jeden Fall ein Indiz dafür.


Home Entertainment Branche trotzt der Krise

Pratteln BL, 4. Februar 2011 – Nach dem weltweiten Kinoerfolg wird James Camerons „AVATAR – Aufbruch nach Pandora“ auch zum erfolgreichsten Film auf DVD und Blu-ray im vergangenen Jahr. Der Home Entertainment Branche gelang es zudem, die hohen Verkaufszahlen aus dem Jahr 2009 zu halten. Das dank Blockbustern wie „Inglourious Basterds“ „2012“, „Hangover“ und der „Twilight-Saga“.

Mit einem Absatz von 14,1 Millionen DVD- und Blu-ray-Scheiben in der Schweiz hat die Home Entertainment Branche in 2010 trotz Wirtschaftskrise das Ergebnis aus dem Vorjahr gehalten. Die Erfolgsfilme „Avatar – Aufbruch nach Pandora“, „Inglourious Basterds“, „Inception“, „2012“ und „Hangover“ belegen die Spitzenplätze in den Hitlisten der Deutschen-, der Französischen- und der Italienischen-Schweiz. Trotz des erneuten Preiszerfalls bei den Datenträgern hielt sich der Umsatzrückgang im Home Entertainment Markt mit einem Minus von 1,9 Prozent oder 6 Millionen Franken in engen Grenzen.

„DVDs und Blu-rays sind attraktive, preiswerte Medien“, sagt Patrick Schaumlechner, Vizepräsident und Pressesprecher des Schweizerischen Video-Verbandes. „Das Produkt ist einfach zu bedienen und bietet gute Unterhaltung für die ganze Familie. Die Nachfrage hält sich deshalb auf hohem Niveau.“

Der weitere Rückgang der Verkaufspreise verhinderte ein erneutes Spitzenergebnis: Eine DVD wurde durchschnittlich 59 Rappen billiger (2,7%), eine Blu-ray gar 4.34 Franken (12,9%). So zahlten die Konsumenten im vergangenen Jahr durchschnittlich für eine DVD 21.20 Franken und für eine Blu-ray-Disc 29.20 Franken.

Mit einem Umsatzanteil von 12,4 Prozent am Home Entertainment Gesamtmarkt legte das Speichermedium Blu-ray-Disc stark zu. Zum Jahresende 2010 betrug der mit dem neuen Datenträger erzielte Einzelhandelsumsatz bereits 38,3 Millionen Franken. Im vergangenen Jahr kauften Konsumentinnen und Konsumenten somit erstmals über 1,3 Millionen dieser digitalen optischen Speichermedien, was einer Verdoppelung entspricht.

Aufgeteilt nach Sprachregionen ergab sich in 2010 eine durchaus unterschiedliche Umsatz-entwicklung: Die Deutschschweizer gaben 201,5 Millionen Franken für die Unterhaltung im hauseigenen Kino aus (-0,5%). In der Westschweiz betrug der vom Einzelhandel erzielte Umsatz 100,7 Millionen Franken (-4,2%), im Tessin lag das Ergebnis bei 7,4 Millionen Franken (-5,3%). Parallel zur Gesamtmarktentwicklung konnte die Blu ray-Disc in 2010 die Marktdurchdringung weiter vorantreiben und erzielte Gesamtschweizerisch einen Umsatzanstieg von 74.70 Prozent.

Unverändert findet in der Home Entertainment Branche das Kerngeschäft im Winter-Halbjahr und in der Weihnachtszeit statt. So wurde auch 2010 jeder fünfte Film in den Monaten November und Dezember verkauft.

Schweizerischer Video-Verband SVV
Patrick Schaumlechner, Pressesprecher

Top 10 Deutschschweiz 2010
1 Avatar - Aufbruch nach Pandora - Twentieth Century Fox HE - Science Fiction / Fantasy
2 Inglourious Basterds - Universal Pictures Switzerland - Action
3 Hangover - Warner Bros. (Transatlantic) Inc. - Komödie
4 New Moon - Biss zur Mittagsstunde
- Ascot Elite Home Entertainment - Science Fiction / Fantasy
5 Sherlock Holmes - Warner Bros. (Transatlantic) Inc. - Action
6 Inception - Warner Bros. (Transatlantic) Inc. - Action
7 2012 - Impuls Home Entertainment / Sony Pictures HE GmbH - Science Fiction / Fantasy
8 Oben - Walt Disney Studios HE - Abenteuer
9 Twilight - Eclipse - Ascot Elite Home Entertainment - Science Fiction / Fantasy
10 Robin Hood - Universal Pictures Switzerland - Action

Top 10 Westschweiz 2010
1 Avatar - Twentieth Century Fox HE - Science Fiction / Fantasy
2 Inception - Warner Bros. (Transatlantic) Inc. - Action
3 2012 - Disques Office SA - Science Fiction / Fantasy
4 Inglourious Basterds - Universal Pictures Switzerland - Action
5 Florence Foresti - Mother Fucker - Disques Office SA - Special Interest
6 Twilight chapitre 2 - Disques Office SA - Science Fiction / Fantasy
7 Le petit Nicolas - TBA AG - Komödie
8 Sherlock Holmes - Warner Bros. (Transatlantic) Inc. - Action
9 Alice au pays des merveilles - Walt Disney Studios HE - Science Fiction / Fantasy
10 Michael Jackson's This Is It - Disques Office SA - Special Interest

Top 10 Italienische Schweiz 2010
1 Avatar - Twentieth Century Fox HE - Science Fiction / Fantasy
2 Up - Walt Disney Studios HE - Zeichentrick / Trickfilm
3 New Moon. The Twilight Saga - Club Plus SA Distribution - Science Fiction / Fantasy
4 2012 - Club Plus SA Distribution - Science Fiction / Fantasy
5 Alice in Wonderland - Walt Disney Studios HE - Science Fiction / Fantasy
6 Bastardi senza gloria - Universal Pictures Switzerland - Action
7 Eclipse. The Twilight Saga - Club Plus SA Distribution - Science Fiction / Fantasy
8 Sherlock Holmes - Warner Bros. (Transatlantic) Inc. - Action
9 Shrek e vissero felici e contenti - Rainbow Home Entertainment AG - Zeichentrick / Trickfilm
10Prince of Persia - Le sabbie del tempo - Walt Disney Studios HE - Action


SVV mit neuem Aktivmitglied

Der Schweizerische Video-Verband hat anlässlich seiner Generalversammlung in Pratteln die Aufnahme von Sony Pictures Home Entertainment (SPHE) beschlossen. Andreas Ditter, Territory Managing Director von SPHE für die Märkte Deutschland, Österreich und Schweiz, wird den Programmanbieter künftig im Vorstand des SVV vertreten.

Pratteln, 16. Juni 2010 - Der Schweizerische Video-Verband ist um ein gewichtiges Aktivmitglied reicher. Im Rahmen der Generalversammlung vom 11. Juni 2010 in Pratteln/BL beschlossen die Delegierten die Aufnahme von Sony Pictures Home Entertainment. Die Interessen von SPHE im SVV werden künftig von Andreas Ditter wahrgenommen. Ditter fungiert seit Mai 2009 als Territory Managing Director für die Märkte Deutschland, Österreich und Schweiz bei Sony Pictures Home Entertainment und wurde einstimmig in den Vorstand des SVV gewählt.

Ebenfalls neu im Vorstand des SVV ist Nicolas Goetsch (Ascot Elite), der die Nachfolge für Patrick Marty antritt, welcher sich im Frühjahr beruflich neuorientierte und die Geschäftsführung von Ascot Elite an seinen Partner Nicolas Goetsch weiterreichte.

Im Amt bestätigt wurden an der Generalversammlung des SVV ferner Präsident Franz Woodtli (Rainbow Home Entertainment), Vizepräsident Patrick Schaumlechner (Impuls Home Entertainment) und die Vorstandsmitglieder Hansjörg Gutknecht (Videophon), Markus Naef (20th Century Fox Home Entertainment), Reto Philipp (Universal Pictures), Kris Serrien (Warner Home Video), Jean-Michel Valet (Disques Office) und Andreas Wigger (Buena Vista Home Entertainment).

Der Schweizerische Video-Verband (SVV) wurde 1981 gegründet und vertritt die Interessen der massgeblichen schweizerischen Video-Programmanbieter. Zu den Mitgliedsfirmen gehören die Tochterunternehmen der US-Studios, sowie unabhängige Anbieter. Der Schweizerische Video-Verband und die ihm angeschlossenen Programmanbieter setzen sich seit Jahren für den Schutz von Kindern vor nicht-altersgerechten Filminhalten ein.

Schweizerischer Video-Verband SVV
Patrick Schaumlechner, Pressesprecher

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Was haben feiernde Junggesellen, frierende Dinosaurier und der Schweizer James Bond gemeinsam? Sie waren 2009 die Renner im umkämpften Home Entertainment Markt. Und der wuchs erstmals seit drei Jahren wieder. Um satte 2,7 Prozent.

Pratteln, 22. Februar 2010 - Mit über 14 Millionen verkaufter DVDs und Blu-rays erreichte die Home Entertainment Branche im letzten Jahr einen wahren Spitzenwert. Konsumentinnen und Konsumenten kauften fast eine Million mehr Filme. Der DVD-Absatz steigerte sich um 3.9 Prozent auf 13.5 Millionen Einheiten und der Absatz von Blu-ray-Discs verdreieinhalbfachte sich auf 650 000 verkaufte Einheiten. Eine Zunahme von 242 Prozent.

Auch der Gesamtumsatz der Branche wuchs. Und zwar auf 315.5 Millionen Franken. Die Steigerung um 2,7 Prozent bedeutet erstmals wieder ein Wachstum seit 2006. Das High Definition Format Blu-ray hat dabei einen Anteil von rund sieben Prozent – Tendenz steigend. Für die Steigerung des Umsatzes sorgten die Konsumenten dieseits des Röstigrabens: Von den total umgesetzten 315.5 Millionen Franken entfallen 202.5 Millionen auf die Deutschschweiz (+6.7%), 105.2 Millionen Franken auf die Westschweiz (-3.2%), und 7.8 Millionen Franken auf die italienischsprachige Schweiz (-8.2%).

Der Absatz an silbrigen Scheiben setzt sich zusammen aus 9.6 Millionen Stück (+ 10.2%) in der Deutschschweiz, 4,17 Millionen Stück (+1.8%) im Welschland und 0.37 Millionen Stück (+2%) im Tessin. DVD und Blu-ray wurden billiger. Durchschnittlich zahlten die Konsumenten für eine DVD 21.80 Franken (-5.5%) und für eine Blu-ray 33.50 Franken (-18.7%). Für das laufende Jahr erwartet der SVV, dass die Blu-ray Disc den Marktanteil am Gesamtumsatz auf gegen 20 Prozent ausbauen kann.

«Ice Age 3 – Die Dinosaurier sind los» schaffte es innerhalb den ersten vier Wochen ab Verkaufsstart in allen drei Landesteilen auf Platz 1. Untenstehend jeweils die TOP 10 Hitparade für die Deutsch-, Französisch- und Italienische Schweiz.

Schweizerischer Video-Verband SVV
Patrick Schaumlechner, Pressesprecher

 

DVD Top 10 Deutschschweiz 2009 (Erhebungszeitraum 4 Wochen ab Veröffentlichung)
1 Ice Age 3: Die Dinosaurier sind los - Twentieth Century Fox - Zeichentrick/Trickfilm
2 Hangover - Warner Bros. (Transatlantic) Inc. - Komödie
3 James Bond: Ein Qantum Trost - Twentieth Century Fox - Action
4 Harry Potter und der Halbblutprinz - Warner Bros. (Transatlantic) Inc. - Science Fiction/Fantasy
5 Twillight: Biss zum Morgengrauen - Ascot Elite Home Entertainment - Science Fiction/Fantasy
6 Madagascar 2 - Rainbow Home Entertainment - Zeichentrick/Trickfilm
7 WALL-E: Der letzte räumt die Erde auf - Walt Disney Studios HE - Zeichentrick/Trickfilm
8 Transformers: Die Rache - Rainbow Home Entertainment - Action
9 Selbst ist die Braut - Walt Disney Studios HE - Komödie
10 Australia - Twentieth Century Fox - Unterhaltung

DVD Top 10 Westschweiz 2009 (Erhebungszeitraum 4 Wochen ab Veröffentlichung)
1 Ice Age 3: Die Dinosaurier sind los - Twentieth Century Fox - Komödie
2 Harry Potter und der Halbblutprinz - Warner Bros. (Transatlantic) Inc. - Science Fiction/Fantasy
3 Oben - Walt Disney Studios HE - Zeichentrick / Trickfilm
4 Mamma Mia - Universal Pictures - Komödie
5 WALL-E: Der letzte räumt die Erde auf - Walt Disney Studios HE - Zeichentrick / Trickfilm
6 Twillight: Biss zum Morgengrauen - Disque Office - Science Fiction/Fantasy
7 James Bond: Ein Qantum Trost - Twentieth Century Fox - Action
8 Kung Fu Panda - Rainbow Home Entertainment - Zeichentrick / Trickfilm
9 Hancock - Disque Office - Komödie
10 Madagascar 2 - Rainbow Home Entertainment - Zeichentrick / Trickfilm

DVD Top 10 Italienische Schweiz 2009 (Erhebungszeitraum 4 Wochen ab Veröffentlichung)
1 Ice Age 3: Die Dinosaurier sind los - Twentieth Century Fox - Zeichentrick / Trickfilm
2 Mamma Mia - Universal Pictures - Komödie
3 Harry Potter und der Halbblutprinz - Warner Bros. (Transatlantic) Inc. - Science Fiction/Fantasy
4 Illuminati: Angels & Demons - Disque Office - Thriller/Krimi
5 Madagascar 2 - Rainbow Home Entertainment - Zeichentrick / Trickfilm
6 WALL-E: Der letzte räumt die Erde auf - Walt Disney Studios HE - Zeichentrick / Trickfilm
7 James Bond: Ein Qantum Trost - Twentieth Century Fox - Action
8 Twillight: Biss zum Morgengrauen - Eagle Pictures - Science Fiction/Fantasy
9 Transformers: Die Rache - Rainbow Home Entertainment - Action
10 Selbst ist die Braut - Walt Disney Studios HE - Komödie


Erfolgreiche Tätigkeitsbilanz und Stabsübergabe beim Schweizerischen Video-Verband

Zürich, 20. September 2009 - Die 29. Generalversammlung des Schweizerischen Video-Verbandes (SVV) in Zürich stand im Zeichen des Rückblicks auf viele erfolgreiche Tätigkeiten des Verbandes und der Zepterübergabe des Präsidenten Hansjörg Gutknecht an seinen Nachfolge Franz Woodtli.

Hansjörg Gutknecht hat den Verband während den letzten 18 Jahren sehr engagiert geführt und sich stets für die Anliegen der gesamten Home Entertainment Branche eingesetzt. Er hat einige wegweisende Aktivitäten entfaltet; die erfolgreichen Verhandlungen mit den Verwertungsgesellschaften SUISA und SWISSPERFORM, die Bildung von professionellen und kompetenten Fachgruppen, die Förderung der Zusammenarbeit mit anderen Verbänden und die Umsetzung des Verhaltenskodex „Movie Guide“ zum Schutz der Jugend sind bleibende Werte seiner Ära.

Er verabschiedete sich von seiner Funktion mit einem weinenden und lachenden Auge und genoss den wohlverdienten Applaus seiner Vorstandskollegen. Er wird dem Verband weiterhin als Vorstandsmitglied erhalten bleiben. Seinem Nachfolger Franz Woodtli und dem gesamten Vorstand wünscht er eine gute Hand, um die Zukunft der Home Entertainment Branche auch weiterhin auf prosperierenden Kurs zu halten.

Der Schweizerische Video-Verband (SVV) wurde 1981 gegründet und vertritt die Interessen der massgeblichen schweizerischen Video-Programmanbieter. Die Mitgliederfirmen des SVV vertreiben Spielfilme, Kinder- und Zeichentrickfilme, eine breite Palette von Special-lnterest-Themen und Musikprogrammen auf DVD und Bluray.

Zu den Mitgliederfirmen gehören sämtliche Tochterunternehmen der Hollywood-Studios (Walt Disney, Dreamworks, Fox, MGM, Paramount, Sony, Universal, Warner) und unabhängige Videoanbieter.

Bitte beachten Sie die neuen Koordinaten!

Movie Guide

Die grossen US-Studios, die Zwischenhändler und alle führenden Detaillisten haben sich verpflichtet, den Jugendschutz-Kodex „Movie Guide“ strikte einzuhalten. Der Kodex wurde von über 150 Unternehmen unterzeichnet, welche 97 Prozent des Marktes abdecken.